Zweiter Elternbrief zur aktuellen Situation während der Schulschließungen (20.03.2020)

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

 

die erste Woche, in der die Schulen in Baden-Württemberg landesweit geschlossen sind, neigt sich dem Ende zu. Aus diesem Anlass möchte ich Ihnen für die kommende Zeit bis zu den Osterferien weitere Informationen geben.

Aus der Elternschaft erhalte ich sehr wenige Rückmeldungen zu den von uns bereitgestellten Arbeitsaufträgen und Materialien. Alle, die ich bekomme sind bisher durchweg positiv. Hier und da gibt es kleinere Hinweise auf Dinge, die wir beachten sollten oder verbessern könnten. Insgesamt glaube ich aber, dass unsere Vorgehensweise bislang recht gut funktioniert. Damit das so bleibt, habe ich das Kollegium gebeten, bei den verwendeten Verbreitungswegen und den Materialien möglichst eine einheitliche Linie zu fahren und mit digitalen Lernmitteln sparsam umzugehen.

In der Gesamtlehrerkonferenz am Montag, 16.03.2020, haben wir uns auf folgende Vorgehensweise verständigt:

  • Orientierung am Stundenplan: Keine Überfrachtung der Schülerinnen und Schüler mit Aufgaben für fünf Wochen, sondern Bereitstellung von Aufgaben für jeden Unterrichtstag gemäß dem täglichen Stundenplan.
  • Verbreitung über 1.) Webuntis und 2.) den E-Mail-Verteiler. Kolleginnen und Kollegen, die Moodle beherrschen, können auch das verwenden. Die Aufgaben werden von den Fachlehrern selbstständig ausgegeben (keine Sammlung und Veröffentlichung durch die Klassenlehrer).
  • Zeitnahe Bereitstellung 1-2 Werktage vor dem Tag, an dem die Aufgaben erledigt werden sollen. Der Tag, an dem die Aufgaben bearbeitet werden sollen, ist das Fälligkeitsdatum in Webuntis (sofern von den Fachlehrern nichts anderes angegeben wird). Die Aufgabenmenge ist überschaubar, wenn Sie den jeweiligen Wochentag aufrufen. In der Gesamtübersicht aller zu erledigender Aufgaben sieht es unter Umständen nach einer Unmenge aus. Lassen Sie und die Kinder sich davon nicht irritieren.
  • Realistische Zeitplanung der Aufgaben: Ein Aufgabenpensum von 30 Minuten je Einzelstunde bzw. 60 Minuten pro Doppelstunde wird als realistisch erachtet. Das ergibt bei einem vollen Vormittag ein Arbeitspensum von ca. 3 Zeitstunden. Die SuS lernen also etwa von 8 Uhr bis 11 Uhr oder von 9 Uhr bis 12 Uhr. Bei zusätzlichem Nachmittagsunterricht kann unter Umständen auch etwas mehr zugemutet werden.
  • Lösungen: Die SuS erhalten regelmäßig die Gelegenheit zum Kontrollieren ihrer Aufgaben. Sie werden immer wieder in der Aufgabenstellung oder auf den Lösungsblättern zur Kontrolle aufgefordert.

Sollte es bei der Erledigung der Aufgaben in irgendeiner Form Probleme geben, bitte ich Sie einfach um Rückmeldung, damit wir nachsteuern können. Ich danke Ihnen für Ihre tatkräftige Unterstützung, die Sie im Moment sicher zuhause mit aufbringen müssen. Allen Schülerinnen und Schülern wünsche ich für die bevorstehenden „Schulwochen“ ein gutes Durchhaltevermögen.

 

Bleiben Sie weiter gesund und seien Sie herzlich gegrüßt

 

 

 

Gez. Stephan Maulbetsch, Schulleiter